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Vermehrung der Dahlien

Vermehrung durch Knollenteilung

Alle Dahliensorten könne durch Knollenteilung vermehrt werden.

Die Blüten und Blätter der Dahlie sind sehr empfindlich gegen Frost, aber die Knollen können noch bis zu einer Woche nach Frostbeginn im Boden bleiben. Spätestens Ende November müssen die Knollen ausgegraben werden. Zuvor werden die Stängel etwa zehn cm über dem Boden abgeschnitten. Dann werden die Knollen vorsichtig mit der Grabgabel ausgegraben. Die Knollen werden an einem frostfreien und luftigen Ort ausgelegt, bis die anhaftende Erde abgetrocknet ist.

Zum Überwintern brauchen die Knollen eine dunkle Umgebung mit einer Temperatur von 4 bis 10 °C.

In einem warmen Frühling können die Knollen schon Mitte bis Ende April ausgepflanzt werden, wenn die letzten Nachtfröste nicht mehr in den Boden eindringen. Aber wenn der Boden zu nass oder zu kalt ist können die Knollen verfaulen. Erfahrungsgemäß ist Frost nach den Eisheiligen nicht mehr zu befürchten. Ob früher oder später ausgepflanzt strebt die Pflanze nach der Erfüllung ihrer biologischen Aufgabe, also wachsen und blühen. Später ausgepflanzte Dahlien wachsen schneller, um gleichzeitig mit den früh gepflanzten Dahlen zu blühen.

Große Knollen sollten geteilt werden, und zwar so, dass jedes abgeteilte Stück einen Teil des Wurzelhalses behält. Ältere Knollen eignen sich besonders gut für die Teilung, nach drei Jahren sollten die Knollen immer geteilt werden.

Dahlien brauchen einen sonnigen Standort. Die Knollen sollten mit einer Erdschicht von 10 cm bedeckt werden. Der Abstand der Pflanzen richtet sich nach der Höhe und dem Platzbedarf der ausgewachsenen Dahlien. Dahlien entwickeln ein dichtes Blattwerk, so dass Unkraut unter Dahlien nur schlecht gedeihen kann. Je dichter die Dahlien stehen desto weniger Unkraut kann sich entwickeln. Bei niedrigen Sorten sollte ein Abstand von 30 bis 40 cm eingehalten werden.